GAIA Security Model: Ergebnisse

Auf Basis der im GAIA Security Workshop erarbeiteten Informationen werden vier Dokumente erstellt: der Notfallplan, der Kommunikationsplan, das Backupkonzept und das Sicherheitskonzept.

Im Notfallplan werden die kritische Geschäftsprozesse und die für den Prozessablauf notwendigen Informationen definiert, die aufgrund ihrer Kritikalität erhöhten Schutzbedarf geniessen. Des weiteren werden die Schutz und Eskalationsprozesse beschrieben, die im Tagesgeschäft und bei einem Sicherheitsvorfall zum Tragen kommen. Dies beinhalten auch Prozesse und Organisation des Krisenmanagements.

Der Kommunikationsplan beschreibt die unterschiedlichen Akteure im Tagesgeschäft und während eines Sicherheitsvorfalls. Er definiert welche Informationen die Akteure bei welchen Ereignissen miteinander austauschen und berücksichtigt dabei auch Einschränkungen der Kommunikationsmittel in einer Krisensituation.

Das Backupkonzept beschreibt, welche Informationen mit welchen Massnahmen in welchem Zyklus gesichert werden. Es berücksichtigt dafür die Inhalte des Notfall- und Kommunikationsplanes. Es beschreibt ebenfalls mit welchen Prioritäten die Informationen wiederhergestellt werden.

Das Resilienzkonzept beinhaltet zum Einen die Segmentierungsmatrix. Diese beschreibt in Form einer Matrix welche Akteure Zugriff auf bestimmte Informationen haben und welche kritischen Kontrollpunkte dadurch entstehen und durch technische Massnahmen realisiert werden müssen.

Diese vier Dokumente werden bearbeitbar als Basisgerüst für die individuelle, eigene Verfeinerung in der Organisation bereitgestellt. Die Informationen können in NIST CSF, BSI-Grundschutz, ISO27000 und NIS2 Projekten weiterverwendet werden.